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                                    Coverstory I 33Florian Schillings: Genau da kommt diese zweite Fassadenebene ins Spiel. Du hast das eigentliche Hauptgeb%u00e4ude, und davor liegt quasi als sch%u00fctzende Pufferzone noch einmal eine zweite Haut, die den kompletten Loggiabereich umschlie%u00dft. In dieser Ebene laufen smarte, verschiebbare Elemente. Wenn die Sonne stark von S%u00fcden einf%u00e4llt oder du einfach deine Ruhe haben willst, schiebst du dir dein Element genau dorthin, wo du es brauchst %u2013 und hast sofort perfekten Schatten und absolute Privatsph%u00e4re.Isil Schaeffler legt nach: Wir erschaffen hier eine Architektur, die nicht starr ist, sondern in st%u00e4ndiger Interaktion mit ihren Bewohnern steht. Jeder Handgriff ver%u00e4ndert das Gesicht des Turms. Die Fassade lebt. Weil die Bewohner die Elemente immer wieder neu anordnen, hat das Geb%u00e4ude morgens, mittags und abends eine v%u00f6llig andere Wirkung. Das ist nicht nur ein smartes Designelement zum Schutz vor Wind und Sonne, sondern es sorgt auch f%u00fcr eine extrem lebendige Erscheinung. Das ist Architektur, die man aktiv gestaltet, anstatt nur in ihr zu wohnen.Ein mutiger Ansatz, durch den sich die Toreinfahrt zu Bocholt im Rhythmus der Tageszeiten neu erfinden wird. Doch so spektakul%u00e4r diese H%u00fclle auch sein mag, das eigentliche Leben spielt sich im Inneren ab. Wer zieht in einen solchen Leuchtturm ein? Wird ATEA 2.0 am Ende ein elit%u00e4rer Elfenbeinturm f%u00fcr Gutbetuchte, oder h%u00e4lt es sein Versprechen, auch echten, durchmischten Wohnraum f%u00fcr die Mitte der Gesellschaft zu schaffen?Von der Studentenbudebis zum PenthouseWenn man %u00fcber 15 Etagen, rund 8.200 Quadratmeter Wohnfl%u00e4che und voll automatisierte Bew%u00e4sserung spricht, haben viele sofort das Bild vom unbezahlbaren Luxustower im Kopf. Das klingt schnell nach vergoldeten Wasserh%u00e4hnen und einem elit%u00e4ren Elfenbeinturm f%u00fcr Gutbetuchte. Florian, f%u00fcr wen baut ihr ATEA 2.0 wirklich?Florian Schillings: Vergoldete Wasserh%u00e4hne sind ohnehin nicht mein Ding, au%u00dferdem w%u00e4re das am Bedarf dieser Region vorbei geplant. Wir wollen keinen isolierten Elfenbeinturm, sondern einen Mix schaffen, der wirklich alle Lebensphasen und Einkommensschichten abdeckt. Das Spektrum reicht von %u201esmarten Nestern%u201c f%u00fcr die Studenten in der gegen%u00fcberliegenden Fachhochschule, %u00fcber Einzimmer-Apartments f%u00fcr Singles und barrierefreie Wohnungen f%u00fcr Senioren bis hin zum %u00f6ffentlich gef%u00f6rderten Wohnraum. Und ja, nat%u00fcrlich gibt es obendrauf auch exklusive Einheiten wie 180-Quadratmeter-Penthouser. Ein starkes soziales Statement: ATEA 2.0 soll kein Fremdk%u00f6rper sein, sondern ein echter, vertikaler Mikrokosmos der Stadt. Doch gerade das Thema gef%u00f6rderter Wohnraum ist bei solchen Gro%u00dfprojekten oft das hei%u00dfe Eisen, um das Investoren norma- #show me your work
                                
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