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                                    Portrait I 103Nach der Schilderung dieses Meilensteins, z%u00fcckte J%u00fcrgen sein legend%u00e4res Notizbuch (lasst euch das bitte unbedingt mal von ihm zeigen). Und ja, unser Road-Interview stand da heute minuti%u00f6s drin. Wenn ein Tag mal komplett ohne Notizen in meinem Kalender bleibt, dann habe ich frei %u2013 so einfach ist meine Welt. Mag ja sein, lieber J%u00fcrgen %u2026 aber bei deinem Durchbl%u00e4ttern sind zumindest f%u00fcr uns nicht viele wei%u00dfe Flecken erkennbar ;-). Es gibt sie tats%u00e4chlich, diese wei%u00dfen Stellen in meinem Kalender. Die w%u00fcrde er jetzt gerne nutzen, um Vers%u00e4umtes nachzuholen. Es folgt eine Hommage an Marietheres, die Ehefrau und Mutter der gemeinsamen Kinder Lisann, Hannah und Theresa, die ihn stets unterst%u00fctzt und den R%u00fccken freigehalten habe. Eine geduldige Chauffeurin, die ihn gerade in den Anf%u00e4ngen so oft zu Terminen begleitet habe, damit er sich auf dem Beifahrersitz vorbereiten konnte %u2026 in Akten w%u00e4lzend, Telefonat f%u00fchrend. Marietheres sei es auch, die darauf achte, dass er als Angeh%u00f6riger der FdP %u2013 der Freunde des Powernappings ;-) mittags eine Pause einlege, um die Akkus f%u00fcr seinen K%u00f6rper und den Geist aus dem Jahre 1961 aufzuladen. %u00dcberhaupt seien es die Frauen gewesen, die im Kontext der Entwicklung des Unternehmens TEKLOTH eine bedeutende Rolle eingenommen h%u00e4tten, ohne nach au%u00dfen hin in Erscheinung zu treten. Seine Mutter Thea, die Ehefrau von Josef Tekloth seien alle zu %u00e4hnlichem Dank verpflichtet. Aber zugegeben, oft dominieren dann doch die akribischen Notizen und vereinzelt das leuchtende Gelb der kleinen Zettelchen.Beim genauen Hinsehen erkennen auch wir, dass J%u00fcrgen wohl fortan mehr %u201ewei%u00dfe Stellen%u201c eingeplant hat, als bei unserer letzten Notizbuch-Inventur im Jahre 2024. Eine analoge Insel inmitten eines hochdigitalisierten 360-GradUnternehmens. Es ist f%u00fcr uns immer wieder faszinierend, wie J%u00fcrgen mit diesem B%u00fcchlein in der Ges%u00e4%u00dftasche einem Unternehmen dieser Gr%u00f6%u00dfenordnung so souver%u00e4n voranschreitet.Es ist diese verbl%u00fcffend-sympathische Schizophrenie, die J%u00fcrgen Willing so authentisch macht. Der Mann, der ganze Geb%u00e4udekomplexe per App steuern l%u00e4sst, vertraut seine wichtigsten Gedanken einem St%u00fcck zurechtgeschnittenem Papier an. Wir cruisen im Youngtimer weiter durch das Industriegebiet Schlavenhorst.Wir steuern den roten Tesla auf das Gel%u00e4nde der TEKLOTH Solar GmbH am Schlavenhorst 105. Ein Stopp, der eigentlich die rasante Entwicklung der Tochtergesellschaft visualisieren sollte, die J%u00fcrgen vor gut 15 Jahren gemeinsam mit Franz Schmeink als 50/50-Projekt gegr%u00fcndet hat.Doch statt nackter Zahlen und Photovoltaik-Fakten r%u00fcckt pl%u00f6tzlich wieder das Famili%u00e4re in den Fokus. Als wir aussteigen, kommt uns J%u00fcrgens Schwester Marion entgegen. Ein freudiges, leicht %u00fcberraschtes %u201eHallo%u201c, gefolgt von einer tiefen, innigen Umarmung der beiden.%u201eSieh mal, der J%u00fcrgen hat seine Schwester total lieb%u201c, fl%u00fcstert Kirsten mir mit einem Schmunzeln zu, w%u00e4hrend sie diesen ungestellten Moment spontan mit ihrer Kamera einf%u00e4ngt.Es sind genau diese authentischen Sekunden am Rande eines vollgepackten Gesch%u00e4ftsalltags, die uns einmal mehr zeigen: Egal, wie gro%u00df das Geb%u00e4udetechnik-Imperium TEKLOTH sich mittlerweile entwickelt hat %u2013 im Kern schl%u00e4gt hier immer noch das unverkennbare Herz eines eng verbundenen Familienunternehmens.Unser %u201espontaner%u201c Stopp im Harderhook 31, bei Reinhard Nehls und dessen Unternehmen Caisley, entpuppte sich von einem Kaffee mit einem Freund zu einem getarnten %u201eFeuerwehreinsatz%u201c f%u00fcr einen Kunden aus D%u00fcsseldorf, der in Bredouille war. Ein via Handy geschildeter akuter Notfall in dessen Tiefk%u00fchlhaus erforderte sofortiges Handeln. J%u00fcrgen hatte im Vorbeifahren das Auto seines alten Freundes Reinhard entdeckt und kurzerhand beschlossen, uns auf einen schnellen Kaffee bei ihm %u201ezwischenzuparken.%u201c ;-)%u00dcbrigens %u2026 jetzt, wo wir etwas Zeit haben ;-): Wenn Tiere weltweit eine Identit%u00e4t bekommen, ist Caisley meist nicht weit: Als einer der f%u00fchrenden Hersteller von Ohrmarken sorgt das Unternehmen mit durchdachten L%u00f6sungen daf%u00fcr, dass Tierkennzeichnung einfach, sicher und zuverl%u00e4ssig funktioniert.W%u00e4hrend wir mit Reinhard eine Wiener Melange schl%u00fcrften, hing J%u00fcrgen ununterbrochen am Handy und koordinierte in Windeseile ein Ersatzteil sowie einen Techniker, um den Kunden vor einem immensen Warenschaden zu bewahren. Einmal mehr zeigte sich: Selbst beim Kaffeep%u00e4uschen bleibt der leidenschaftliche Energie-Fuchs immer im Dienst.Gegen 13:30 Uhr bogen wir nach 65 illustren Minuten mit einem der gef%u00fcrchtetsten Interviewpartner auf diesem Planeten ;-) %u2026 wieder auf den Hof des Headquarters von TEKLOTH ein %u2013 dort, wo am 13. Juni 2026 das gigantische Open-Air-Konzert stattfinden wird, auf das wir noch zu sprechen bzw. zu schreiben kommen %u2013 siehe am Ende dieser Story. Zeit f%u00fcr J%u00fcrgen, seine Akkus mittels Powernapping f%u00fcr die zweite Tagesh%u00e4lfte zu laden. Zeit f%u00fcr Kirsten und mich, den gelegentlich sprunghaften Erz%u00e4hlstil von J%u00fcrgen, bei einem Lunch sacken zu lassen und in wohlsortierte Skizzen zu %u00fcbersetzen ;-). 
                                
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