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Portrait 101 IEs d%u00fcrfte einfacher sein, die Unternehmen aufzuz%u00e4hlen, die nicht zu eurem Kundenkreis z%u00e4hlen, oder? Das stimmt. Wir sind sehr zufrieden %u2013 unsere Mitarbeiter %u00fcbrigens auch. Lange Anfahrtswege zu unseren Kunden sind eher selten. Du hast die Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung formell an Stefan Boland, Christof Tepasse und Sebastian Gro%u00df-Hardt abgegeben. Wir haben die Jugens dazu befragt. Christof meinte, dass dir das echte Loslassen im Alltag noch ein kleines bisschen schwerf%u00e4llt %u2013 was nach all dem Herzblut, das du hier investiert hast, absolut verst%u00e4ndlich ist. Das klingt in der Theorie meistens hervorragend. Aber von hundertf%u00fcnfzig Prozent auf Null runterzufahren, das w%u00e4re entgegen meiner DNA. Das geht als Vollblutunternehmer einfach (noch) nicht ;-). Das seht ihr ja auch an meinem Vater Josef. Es ist ein t%u00e4glicher Lernprozess f%u00fcr mich. Ich bin unglaublich froh %u00fcber das starke Team, das wir dort geformt haben. Aber ich m%u00f6chte meine Erfahrung und meinen Riecher nat%u00fcrlich noch weiter einbringen. Zudem ist die famili%u00e4re Zukunft bereits skizziert: Meine Tochter Theresa und mein Schwiegersohn Quirin Kaliner, beide K%u00e4lte- und Klima-Ingenieure, machen sich derzeit in Bayern warm, um in ein paar Jahren das Bocholter Team in der Planung und Projektierung zu verst%u00e4rken. Dann kann ich mich vielleicht wirklich entspannter zur%u00fccklehnen. Kirsten, die auf der R%u00fcckbank entspannt die Kamera im Anschlag h%u00e4lt, schiebt sich zwischen unsere Vordersitze und mustert den analogen Taschenkalender, der halb aus J%u00fcrgens Ges%u00e4%u00dftasche ragt. Die Leserinnen und Leser der letzten Story haben einen kleinen Wissensvorsprung in Bezug auf die sympathische Ambivalenz von J%u00fcrgen, was den Umgang mit neuer Technologie angeht. J%u00fcrgen, eine Sache m%u00fcssen wir zum Schluss noch kl%u00e4ren. Deine %u201adrei Musketiere%u2018 schw%u00e4rmen uns im Interview leidenschaftlich von KI, Cloud-L%u00f6sungen und der selbstgebauten Software %u201aTEKLOTH Intelligence%u2018 vor. Und du? Du bist der Herr der Smart-Home-Technologie, f%u00e4hrst Tesla, seit es sie gibt, ziehst aber bei jeder Gelegenheit deinen kleinen, analogen Taschenkalender aus der Jeans. Hand aufs Herz: Steht unser Road-Interview da heute drin? Nat%u00fcrlich, zeige ich euch sofort %u2026%u2026 sprach er %u2026 und bog auf das Gel%u00e4nde Schlavenhorst 62 ein. Die zweite gro%u00dfe Etappe der Firmengeschichte %u2013 zugleich der erste Standort von TEKLOTH im Industriegebiet.Nachdem das Unternehmen bis 1984 aus dem Elternhaus heraus betrieben worden war, geh%u00f6rte TEKLOTH in den Jahren 1983/1984 zu den Pionieren und ersten Betrieben, die ein Grundst%u00fcck in dem damals neu entwickelten Industriepark erwarben und dort ein eigenes Firmengeb%u00e4ude errichteten.An diesem neuen Standort fasste das Unternehmen nicht nur Fu%u00df, sondern wuchs auch stetig weiter: Das urspr%u00fcngliche Geb%u00e4ude wurde im Laufe der Zeit ausgebaut und die Halle wurde nach hinten erweitert %u2013 auf eine Fl%u00e4che, die zuvor lediglich eine Wiese gewesen war, auf der einige Schafe grasten.Die Mitarbeiterzahl vergr%u00f6%u00dferte sich an diesem Standort ma%u00dfgeblich von anf%u00e4nglich etwa 13 bis 15 auf rund 40 Besch%u00e4ftigte. An diesem Standort kamen zu den angestammten Bereichen Elektro und K%u00e4ltetechnik (Milchk%u00fchlung) auch die fr%u00fche W%u00e4rmepumpentechnik voll zum Tragen.Dieser Standort diente der Firma viele Jahre als Heimat, bis der Platz durch das stetige Wachstum abermals nicht mehr ausreichte. Im Jahr 2009, als das Unternehmen bereits auf rund 50 bis 60 Mitarbeiter angewachsen war, folgte schlie%u00dflich der Umzug zum heutigen, gr%u00f6%u00dferen Hauptsitz am Schlavenhorst 25. Das alte Geb%u00e4ude am Schlavenhorst 62 wurde vor etwa 17 Jahren an die Familie Fromme (Firma Pedefit) verkauft, die dort bis heute ans%u00e4ssig ist.Auf Schleichfahrt mit dem Tesla Model S

