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                                    Portrait I 105Stefan, du bist als ruhender Pol am l%u00e4ngsten in der Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung und hast 1986 die Lehre begonnen. Christof, du hast hier 1996 als Azubi beim %u201eMeister%u201c Josef Tekloth angefangen. Und Sebastian, du bist nach einer Banklehre 2011 als Praktikant eingestiegen und heute der J%u00fcngste im Bunde %u2013 wie wir aus dem Vorgespr%u00e4ch mit Ronja wissen.%u00a0%u2026 die junge Powerfrau aus dem Marketing, die mit Kirsten die Frauenquote im Meetingraum verk%u00f6rpert. Wir haben anmoderiert bekommen, dass Ihr drei allesamt Eigengew%u00e4chse des Unternehmens TEKLOTH seid und von J%u00fcrgen gezielt ausgew%u00e4hlt und in die Funktion des Gesch%u00e4ftsf%u00fchrers gef%u00f6rdert wurdet. Wie ging das vonstatten? Christof Tepasse: Bei mir ist das jetzt ziemlich genau 30Jahre her. Ich habe 1996 hier angefangen. Damals waren wir ein relativ %u00fcberschaubares Team von gerade einmal 24 Mitarbeitern, und ich war quasi genau Nummer 24 auf der Liste. Wenn man sieht, dass wir heute knapp 200 Leute sind, kann man wirklich sagen: Ich habe die Firma wachsen sehen und bin mit ihr mitgewachsen.Stefan Boland: Christof und ich sind beide von Haus aus Elektromeister und haben das Tagesgesch%u00e4ft von der Pike auf kennengelernt. Ich bin seit 2014 offiziell als Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer t%u00e4tig.Sebastian Gro%u00df-Hardt: Bei mir war der Einstieg eher ein schleichender Prozess. Ich komme ja gar nicht klassisch aus dem Handwerk, sondern hatte zuvor eine Banklehre gemacht, die im Januar 2011 endete. Direkt am 1. Februar bin ich dann f%u00fcr ein dreimonatiges Praktikum hier bei TEKLOTH angefangen. Nachdem ich Gefallen an dem Unternehmen gefunden hatte, bin ich am 01. August 2011 offiziell hier gestartet %u2013 bevor ich zum 01. Oktober 2011 mein duales Studium im Bereich K%u00e4lte-, Klima- und Systemtechnik angetreten habe. Sp%u00e4ter habe ich noch den Master im Bereich Technisches Management drangeh%u00e4ngt.Im Verlaufe des Gespr%u00e4chs, wird deutlich, dass das Dreigestirn eigentlich ein F%u00fcnfgestirn ist, da Isabel dos Santos und Andreas Gr%u00fctter mit ihren Prokura die Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung ausmachen.Eigengew%u00e4chse, handverlesen %u2026 mit viel Weitsicht %u2026 um auch die n%u00e4chsten Jahrzehnte das Unternehmen TEKLOTH zukunftssicher zu machen. Wie macht der J%u00fcrgen das blo%u00df? Ob der noch ein zweites Notizbuch f%u00fcr strategische Unternehmensentwicklung bei sich tr%u00e4gt? ;-) %u2026 Werde ihn beizeiten mal fragen. Das klingt extrem harmonisch. Aber ein Mann geistert hier doch noch jeden Tag durch die G%u00e4nge. J%u00fcrgen Willing hat den Staffelstab sp%u00fcrbar an euch weitergereicht. Christoph, du hast uns im Vorgespr%u00e4ch verraten, dass J%u00fcrgen das echte Loslassen im Alltag noch ein kleines bisschen schwerf%u00e4llt. Wie oft funkt der Energie-Fuchs noch dazwischen?Christof Tepasse: J%u00fcrgen sagt selbst, dass das f%u00fcr ihn ein Lernprozess ist. Das ist auch v%u00f6llig nachvollziehbar! Er hat diese Firma %u00fcber Jahrzehnte gro%u00df gemacht, das ist sein Baby. Da steckt sein komplettes Herzblut drin. Wenn jemand so viele Jahre Vollgas gegeben hat, kannst du den Schalter nicht einfach auf Null umlegen. Er ist in der Theorie des Loslassens vielleicht schon etwas weiter als in der Praxis. Aber wir sind unglaublich froh, dass er mit seiner Erfahrung und seinem Riecher noch beratend dabei ist.Wie funktioniert Ihr als Dreigestirn im Alltag? Wer tritt aufs Gas, wer auf die Bremse?Christof Tepasse: Es gibt bei uns niemanden, der pauschal nur bremst oder Gas gibt. Wir verstehen uns menschlich extrem gut, auch wenn wir fu%u00dfballtechnisch zwischen Schalke, Gladbach und Bayern M%u00fcnchen geteilt sind. Wobei die Leidensf%u00e4higkeit bei Stefan und bei mir aufgrund unserer Lieblingsvereine und deren Tabellenst%u00e4nde ausgepr%u00e4gter ist, als bei Sebastian. Damit ist zumindest bei ihm klar, dass sein Herz f%u00fcr Bayern M%u00fcnchen wummert %u2026 und f%u00fcr Zahlen, wie uns Ronja im Briefing verraten hat. Sebastian Gro%u00df-Hardt: Die Aufgabenteilung ist gewachsen: Einer k%u00fcmmert sich um Elektro und IT, der n%u00e4chste um Heizung, Klima, Controlling, und dann haben wir den starken Kundendienst und das Lager. Jeder hat seine absoluten St%u00e4rken. Die Grenzen sind manchmal flie%u00dfend, aber wir haben ein blindes Vertrauen in die Entscheidungen des anderen und tragen diese immer gemeinsam mit %u2013 nachdem wir bisweilen ausgiebigst diskutiert haben ;-). Ihr skaliert das Thema Energiewende gerade massiv. Aus vielen Einzelgewerken ist das 360-Grad-Prinzip geworden %u2013 wie man auf Eurer Webseite sehr anschaulich nachvollziehen kann. Wo seht ihr f%u00fcr die Firma TEKLOTH in den n%u00e4chsten Jahren das gr%u00f6%u00dfte Potenzial %u2013 und was ist intern eure gr%u00f6%u00dfte Baustelle?
                                
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