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106 I PortraitSebastian Gro%u00df-Hardt: Das gr%u00f6%u00dfte Potenzial liegt definitiv im Energiemanagement. Die Energie muss exakt dorthin verteilt werden, wo sie gebraucht wird. Es reicht nicht mehr, einfach nur Leitungen zu ziehen. Egal ob Wind, Solar oder andere Quellen %u2013 der Strom muss intelligent gesteuert werden, oftmals %u00fcber unsere eigens entwickelte Software %u201aTEKLOTH Intelligence%u2018. Stefan Boland: Was uns zudem auf Trab h%u00e4lt, ist ganz klar das Thema Digitalisierung unserer eigenen Abl%u00e4ufe. Wir wachsen rasant. Demn%u00e4chst stellen wir unser komplettes ERP-System um. Das ist im laufenden Tagesgesch%u00e4ft wie eine Operation am offenen Herzen. Unsere Strukturen und Prozesse m%u00fcssen jetzt unserem Personalzuwachs angepasst werden.Anmerkung: Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine integrierte Softwarel%u00f6sung, die zentrale Gesch%u00e4ftsprozesse (Finanzen, Personal, Produktion, Vertrieb, Einkauf) in einer gemeinsamen Datenbank vernetzt.Zuwachs ist ein gutes Stichwort. Die ganze Branche st%u00f6hnt %u00fcber den Fachkr%u00e4ftemangel. Ihr habt in 60 Jahren fast 185 junge Menschen ausgebildet, wie J%u00fcrgen erz%u00e4hlte. Zudem haltet ihr mit dem %u201aLebensarbeitszeitkonto%u2018 stark dagegen. Zieht dieses Modell die besten K%u00f6pfe an?Auf die Lebensarbeitszeitkonten bei TEKLOTH war ich bei meinen Recherchen im Vorfeld gesto%u00dfen. Dieses Modell gilt als echtes Aush%u00e4ngeschild der Arbeitgebermarke TEKLOTH und wurde zusammen mit der Deutschen Beratungsgesellschaft f%u00fcr Zeitwertkonten (DBZWK) als Innovationsmodell entwickeltStefan Boland: Das Lebensarbeitszeitkonto ist ein massiver Baustein unserer Arbeitgebermarke. Dieses Modell gibt unseren Leuten die Freiheit, Zeitguthaben anzusparen, um fr%u00fcher in den Ruhestand zu gehen oder sich Auszeiten zu nehmen. Stefan BolandHard Facts: Am l%u00e4ngsten im Unternehmen %u2013 seit 1986. In der Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung t%u00e4tig %u2013 seit 2014.Soft Facts: Der ruhende, bodenst%u00e4ndige Pol des Trios. Stark verwurzelt in Mussum. Bewahrt auch dann die Ruhe, wenn der digitale Sturm (ERP-Umstellung) tobt.Christof TepasseHard Facts: Seit der Lehre 1996 imUnternehmen. Elektro-Meister und Betriebswirt des Handwerks. Seit 2019 in der Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung. Soft Facts: Ausgeglichener Typ, mit breitem %u00dcberblick, engstens mit der DNA des Unternehmens verwurzelt.

