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                                    192 I Portraitzu begreifen. Im Herzen scheint er der neugierige Stra%u00dfenk%u00fcnstler geblieben, der die Businesswelt heute genauso fasziniert betrachtet wie damals seinen Stoff in Paris.Die Melange zwischenHandwerk und Vision Wir lassen die Ausfl%u00fcge nach Nizza und Paris f%u00fcr einen Moment ruhen und widmen uns wieder dem Hier und Jetzt. Die Diskrepanz zwischen dem einst jungen Bohemien auf der Stra%u00dfe und dem heutigen Konzernlenker scheint nur auf den ersten Blick un%u00fcberwindbar. In Wahrheit ist es exakt dieselbe Neugierde, die ihn damals wie heute antreibt.Sag mal, hast du Sorge, dass dir irgendwann einmal die Geistesblitze ausgehen? Das kann ich mir schwer vorstellen, ich habe st%u00e4ndig ein Gewitter von Ideen im Kopf ;-)Synapsen-Gewitter im positivsten Sinne %u2013 was f%u00fcr ein sch%u00f6nes Bild. Wie gehst du mit Ideen um? Wie konservierst du die? Birgit, kannst du mir bitte mein Tablet aus dem B%u00fcro bringen %u2026 fr%u00fcher habe ich das alles auf Papier gemacht. Heinz %u00fcberreicht mir ein reMarkable Paper Pro, auf dem er regelm%u00e4%u00dfig skribbelt %u2013 so seine Worte %u2013 f%u00fcr das digitale Skizzieren und Notieren auf einem Tablet %u2013 mit einem papier%u00e4hnlichen Schreiberlebnis. Ich scrolle durch hochkomplexe Konstruktionen f%u00fcr neue Verkaufsautomaten, gepaart mit simplen, aber genialen Alltagshelfern %u2013 wie kindgerechten Bonbont%u00fctenverschl%u00fcssen in Frosch- und Katzenform. Es ist absolut faszinierend, mit welcher Leichtigkeit dieser 84-j%u00e4hrige Mann zwischen globalen ITL%u00f6sungen und haptischen Plastik-T%u00fcfteleien wechselt.Lass uns konkret werden. Was ist das n%u00e4chste gro%u00dfe Ding, das VKF Renzel auf den Markt bringen wird?Das n%u00e4chste gro%u00dfe Ding ist bei uns nicht unbedingt ein einzelnes, klassisches Produkt, sondern ein komplettes Konzept: Es geht um das automatische Verkaufen. Der station%u00e4re Einzelhandel schw%u00e4chelt, selbst die gro%u00dfen Discounter suchen h%u00e4nderingend nach neuen Wegen. Wir haben f%u00fcr diese Wege bereits intelligente Automaten, digitale Preisschilder und vernetzte Bezahlsysteme. Zurzeit baue ich das Herzst%u00fcck daf%u00fcr %u2013 ich nenne es den %u201aKnochen%u2018. Das ist ein zentrales System, das all diese einzelnen Bausteine %u00fcber WLAN b%u00fcndelt und im Hintergrund intelligent steuert.Au%u00dferdem besch%u00e4ftige ich mich mit der Marktmobilit%u00e4t. Wie k%u00f6nnen wir es Personen mit eingeschr%u00e4nkter Mobilit%u00e4t erleichtern, einzukaufen? Ich scrolle ein wenig zur%u00fcck: Da ist er%u00a0%u2026 ein solcher von Heinz skizzierter Prototyp %u2026 der quasi einen Scooter mit einem Einkaufswagen %u201everheiratet%u201c. Genial!Stichwort Mobilit%u00e4t %u2013 jenseits der Verkaufsfl%u00e4chen: Wir sprechen kurz %u00fcber meine Mum, die in dem Ausstellungsraum E.comfort-mobile in unmittelbarer Nachbarschaft zu VKF Renzel ihr %u201eTraummobil%u201c erworben hat %u2013 einen flotten, silberfarbenen Elektroscooter, mit dem sie ihren Bewegungsradius maximal vergr%u00f6%u00dfert hat%u00a0%u2013, soweit ein Akku halt reicht. Wenig verwunderlich, dass auch hier der T%u00fcftler Heinz Renzel seine Finger im Spiel hat, worauf wir zu gegebener Zeit zur%u00fcckkommen werden. Hier schon mal der Link: www.comfortmobile.de
                                
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