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                                    Das klingt nach sehr viel Leidenschaft f%u00fcr eure Arbeit.Thomas: Absolut. Zahnmedizin, speziell Zahntechnik, ist kein Flie%u00dfbandjob. Es ist ein Handwerk. Und es ist Menschlichkeit. Genau diese Kombination macht es aus. Wer bei uns ein L%u00e4cheln bekommt, bekommt nicht irgendeins. Sondern seins.Jeroen: Und jedes Mal, wenn ein Patient sich bedankt, wenn er oder sie wieder lacht, dann wei%u00df man, warum man diesen beruflichen Weg gew%u00e4hlt hat.Till: Ich denke manchmal, wir bauen keine Z%u00e4hne. Wir bauen im wahrsten Sinne des Wortes Br%u00fccken, zur%u00fcck zu mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude.Was ist euer pers%u00f6nlicher Antrieb?Jeroen: F%u00fcr mich ist es das Vertrauen, das Patienten in uns legen. Dieses Gef%u00fchl, wenn jemand sich nach langer Unsicherheit auf dich verl%u00e4sst, ist einfach unglaublich. Und der Moment, wenn sie sp%u00e4ter wieder voller Stolz lachen, das ist toll. Till: Ich mag es, komplexe medizinische Herausforderungen mit menschlicher N%u00e4he zu verbinden. F%u00fcr mich geht es nicht darum, %u201enur%u201c ein Problem zu l%u00f6sen. Es geht darum, jemanden ein St%u00fcck Lebensfreude zur%u00fcckzugeben. Ich m%u00f6chte, dass die Patienten nicht nur ihre Z%u00e4hne, sondern ein St%u00fcck von sich selbst wiederfinden.Thomas: Ich will Menschen dabei helfen, sich selbst wiederzuerkennen, mit einem sch%u00f6nen L%u00e4cheln, das zu ihnen geh%u00f6rt. Keine Standardl%u00f6sung, sondern eine individuelleHandschrift. Und ich glaube wirklich, ein gutes L%u00e4cheln ver%u00e4ndert nicht nur das Gesicht, sondern manchmal auch das ganze Leben.Wo seht ihr die Zukunft der implantatgetragenen Zahnersatzversorgung? Bleibt alles wie es ist?Till: (lacht) Ganz sicher nicht. Die Technik entwickelt sich rasant weiter. Digitale Prozesse, neue Materialien, bessereImplantatdesigns. Aber eines wird bleiben und das ist das Handwerk und die Menschlichkeit. Maschinen k%u00f6nnen vieles, aber ein echtes L%u00e4cheln erschaffen, das bleibt Menschenwerk.Thomas: Die Digitalisierung hilft uns, pr%u00e4ziser zu arbeiten. Scans, 3D-Modelle, Simulationen. Aber die letzte Entscheidung trifft immer noch das Gef%u00fchl, das Auge, die Erfahrung. Jeroen: Und die Patienten werden auch anspruchsvoller. Sie wissen heute genau, was sie wollen. Nat%u00fcrlichkeit, %u00c4sthetik, Funktionalit%u00e4t. Das ist gut so, denn genau daf%u00fcr stehen wir.The Art of a smile %u2013 wie versteht ihr diesen Begriff f%u00fcr euch?Thomas: %u201eThe Art of a smile%u201c bedeutet f%u00fcr mich, dass wir weit mehr tun, als Z%u00e4hne zu ersetzen. Wir gestalten Lebensfreude. Jeder Mensch l%u00e4chelt anders. Unser Job ist es, dieses L%u00e4cheln nicht nur technisch perfekt, sondern menschlich stimmig zur%u00fcckzugeben.#hingeschaut66 I Living & Lifestyle
                                
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