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172 I PortraitNehmen wir das Thema Freizeit: Wir haben in Bocholt mit dem Bahia ein enorm starkes Freizeit- und Saunabad, Rhede bringt dagegen ein tolles Freibad mit. Das gleicht sich wunderbar aus und ist eine perfekte Erg%u00e4nzung f%u00fcr die B%u00fcrgerinnen und B%u00fcrger beider St%u00e4dte. Zack%u2026 da sind sie wieder, die verborgenen Erinnerungen, die immer mal wieder auftauchen, wenn wir mit Sigrid ter Beek (B%u00e4derleiterin des Bahia) und Monika van de Sand (Marketing Bahia) %u00fcber die Anfangsjahre des Bahia sprechen. Wir z%u00e4hlen uns zu den treuesten Fans der dortigen Saunalandschaft %u2013 und der Menschen, die dort als Gastgeber agieren. Ein Hotspot im wahrsten Sinne des Wortes: ein Epizentrum f%u00fcr Erholungssuchende aus der Region und weit dar%u00fcber hinaus.Aber%u2026 ich will nicht verhehlen, dass ich in den Anfangsjahren des Bahia ein wenig dauerbeleidigt war, angesichts der Phantomschmerzen in Bezug auf das damalige Bocholter Waldbad, das daf%u00fcr weichen musste. Wer dort als Kind geplanscht %u2026 als Jugendlicher pubertiert hat, wird dieses Vakuum m%u00f6glicherweise nachvollziehen k%u00f6nnen.Wieso habe ich dieses Vakuum eigentlich so selten, durch einen Besuch des Freibades in Rhede gef%u00fcllt? Ich scheine genau so ein Gewohnheitstier zu sein, wie viele von uns ;-). Ich bin gespannt, ob sich die Grenzen auch in meinem Kopf aufl%u00f6sen. Jessica, wie denkst Du dar%u00fcber?Wie ich Euch kenne, ist das Thema Kulinarik f%u00fcr euch ja besonders spannend %u2013 da werden wir uns k%u00fcnftig breiter aufstellen. Unser Kochstudio war bisher ein reines Bocholter Ding. Genau solche Angebote wollen wir jetzt standort%u00fcbergreifend spielen. Wir haben da ein Team aus 6 wunderbaren K%u00f6chinnen und K%u00f6chen, die ihre Kurse mit unglaublichem Herzblut leiten. In unserem kommenden Kundenmagazin stellt Melina Merker als kleinen Vorgeschmack schon mal ihr Rezept f%u00fcr einen veganen %u201aSmash Potato D%u00f6ner Salat%u2018 vor. Und das Sch%u00f6ne ist: Ab Sommer k%u00f6nnen sich dann endlich auch die Rheder Kundinnen und Kunden auf diese Kochevents freuen. Die Termine werden per Newsletter ver%u00f6ffentlicht %u2013 es lohnt sich also schon jetzt, ihn zu abonnieren.Tim Dr%u00f6ge: Aber es ist keine Einbahnstra%u00dfe, auch wir in Bocholt profitieren operativ massiv. Die Kollegen aus Rhede sind zum Beispiel schon sehr fr%u00fch und sehr stark in das Thema Glasfaser eingestiegen. Die haben da einfach schon viel mehr Kompetenz und Erfahrungswissen aufgebaut als wir. Das hilft uns jetzt enorm, wo wir in Bocholt den Glasfaserausbau vorantreiben. Wenn man bereit ist, sich aufeinander einzulassen und St%u00e4rken zu b%u00fcndeln, entsteht am Ende eine echte Win-win-Situation f%u00fcr die Lebensqualit%u00e4t unserer Kundinnen und Kunden. Genau daraus leitet sich unser Anspruch ab: Wir werden als stadtwerker die gro%u00dfe, vernetzende Klammer f%u00fcr unsere Region bilden.Was ist Eure Kernbotschaft an Eure stadtwerker %u2026 diese Menschen, die morgen fr%u00fch raus zu den Kunden fahren?Tim Dr%u00f6ge: Sie sind die Schl%u00fcssel zu allem. Wir k%u00f6nnen hier am Tisch die besten Konzepte entwerfen und die Agentur kann die sch%u00f6nsten Logos zeichnen. Aber wenn unsere Leute das nicht annehmen, ist es wertlos. Die Kernbotschaft ist: Egal, ob jemand vorher f%u00fcr Bocholt oder f%u00fcr Rhede gefahren ist %u2013 ab jetzt sind wir ein gemeinsames Team %u2026%u2026 was fortan unter einer einheitlichen Flagge segelt %u2026 Tim Dr%u00f6ge: Irgendwie gefallen mir Deine maritimen Analogien ;-). Es hat Spa%u00df gemacht, das Ganze auch mal aus diesem unkonventionellen Blickwinkel zu betrachten. Es war uns ein Fest. Merci f%u00fcr Eure Einblicke. ps: Angesichts unseres Austausches %u00fcber Vernetzung und sp%u00fcrbare Mehrwerte f%u00fcr die Kunden w%u00e4re es aus meiner Sicht ein liegengelassener Elfmeter, eine Idee ungeteilt zu lassen, die schon seit langer Zeit in mir schlummert: eine Business-Sauna. Ein abgetrenntes Areal im weitl%u00e4ufigen Au%u00dfenbereich des Bahia. Ein Refugium, in dem es v%u00f6llig okay ist, das iPad auf den Tisch zu legen, Gedanken zu digitalisieren oder Mails zu beantworten %u2013 ohne die anderen G%u00e4ste zu st%u00f6ren. Echte WorkLife-Balance, f%u00fcr die man keine Ortswechsel mehr vornehmen muss. Eine Schreibwerkstatt, in der Gedanken und Zeilen wie diese hier entstehen, statt am heimischen Schreibtisch. Meine diesbez%u00fcglichen Impulse scheinen hier intern bereits die Runde gemacht zu haben, wie mir das verr%u00e4terische L%u00e4cheln meiner Gegen%u00fcber zeigt. Okay, ich nehme es sportlich: %u201eDie Stimme der Vernunft ist leise. Aber %u2026 sie wird nicht ruhen, bis sie sich Geh%u00f6r verschafft hat.%u201c ;-)%u00dcbrigenfalls, wie die Gemahlin zu sagen pflegt: Ich wei%u00df, dass ich nicht der Einzige bin, der diese Gedanken extrem smart findet ;-). Wir sehen uns im Bahia oder im Freibad %u2026 ob mit oder ohne digitale Endger%u00e4te ;-). Melina Merker, K%u00f6chin stadtwerker GmbHNewsletter abonnieren:

