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                                    Living & Lifestyle I 165Michaela, wenn du an deinen Alltag im Fr%u00fchling denkst, in welchem Moment merkst du: %u201eDaf%u00fcr liebe ich meinen Beruf%u201c?Das ist der Moment, wenn ich zum ersten Mal in einen Garten komme, in dem nach dem Winter wieder etwas passiert. Wenn Kunden mit leuchtenden Augen erz%u00e4hlen, was sie sich w%u00fcnschen und ich im Kopf schon sehe, wie Gr%u00e4ser, Stauden und Allium sp%u00e4ter wirken. Dieses gemeinsame Tr%u00e4umen und dann nach einigen Wochen im fertigen Garten zu stehen, das ber%u00fchrt mich jedes Jahr.Viele kennen dich als sehr nahbare Chefin, die eigentlich gar keine %u201eChefin%u201c sein will. Wie w%u00fcrdest du dich selbst als F%u00fchrungspers%u00f6nlichkeit beschreiben?Ich sehe mich eher als Teil des Teams mit etwas mehr Verantwortung. Ich m%u00f6chte wissen, wie es meinen Leuten geht, auch menschlich. Mir ist wichtig, dass wir offen reden k%u00f6nnen. Ich gebe gerne viel Freiheit, erwarte aber Ehrlichkeit im Gegenzug. %u201eChef%u201c klingt f%u00fcr mich nach Abstand, und den m%u00f6chte ich nicht.Was w%u00fcnschst du dir von der Person, die diese neue Stelle %u00fcbernimmt, jenseits von Zeugnissen und Abschl%u00fcssen?Ich w%u00fcnsche mir jemanden, der mit uns lacht, der morgens gerne kommt und der auch an langen Tagen noch den Blick f%u00fcr das Sch%u00f6ne beh%u00e4lt. Jemanden, der Kunden wirklich zuh%u00f6rt und nicht gleich mit der Standardl%u00f6sung um die Ecke kommt. Und jemanden, der mit mir diskutiert, wenn er eine bessere Idee hat und nicht, der nur nickt.Gibt es eine Situation aus den letzten Jahren, bei der du gemerkt hast: %u201eJetzt w%u00e4re eine rechte Hand Gold wert gewesen%u201c?Oh ja, einige. Besonders bei Projekten, bei denen mehrere Gewerke, enge Zeitfenster und anspruchsvolle Kundenw%u00fcnsche zusammenkamen. Da stand ich oft gleichzeitig am Telefon, auf der Baustelle und am Rechner. In solchen Momenten habe ich gemerkt, wenn jetzt jemand strukturiert mitdenkt, Priorit%u00e4ten setzt und das Team koordiniert, wird es f%u00fcr alle entspannter.Wie stellst du dir die Zusammenarbeit im Alltag vor, zwischen dir und der neuen Kollegin oder dem neuen Kollegen?Idealerweise sitzen wir morgens kurz zusammen, gehen die Projekte durch und verteilen, wer was %u00fcbernimmt. Ich freue mich total darauf, Dinge abgeben zu k%u00f6nnen, mit dem guten Gef%u00fchl, dass es in guten H%u00e4nden ist. Und zwischendurch gibt es immer wieder kleine Abstimmungen zwischendurch, auch mal spontan im Garten oder am Auto.Bei euch d%u00fcrfen Hunde mit zur Arbeit kommen. Wie kam es dazu und was macht das mit der Stimmung?Ich bin selbst ein Hundemensch. Tiere bringen eine besondere Ruhe ins Team und manchmal auch ein bisschen Chaos, aber im positiven Sinne. Wenn in der Pause ein Hund durch den Hof tapst, l%u00e4cheln alle kurz. Das Erdige unseres Berufs und ein Tier an der Seite, das passt f%u00fcr mich einfach zusammen.Was soll jemand, der gerade mit dem Gedanken spielt, sich bei dir zu bewerben, als N%u00e4chstes tun?Ganz ehrlich, einfach melden. Anrufen, eine kurze Mail schreiben, vorbeikommen. So, wie es f%u00fcr die Person am besten ist. Wir k%u00f6nnen uns in Ruhe kennenlernen, den Betrieb zeigen und gemeinsam schauen, ob wir zueinander passen. Der Rest ergibt sich dann.7 FragenHeinrich-Hertz-Stra%u00dfe 7a, 46399 Bocholt%u00a0T:%u00a002871 203 | M:%u00a00173 2742803info@michaelas-garten.dewww.michaelas-garten.de @michaelas.garten @Michaelas garten alles im %u00dcberblick
                                
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