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                                    Living & Lifestyle I 163Liebe zu Pflanzen %u2013 und zu MenschenFachlich w%u00fcnscht sich Michaela eine abgeschlossene Weiterbildung als Technikerin oder Meisterin im Garten- und Landschaftsbau. %u201eDie Liebe zu Pflanzen muss da sein, zus%u00e4tzlich zur Ausbildung%u201d, betont sie. Genauso wichtig ist ihr die Freude am Menschen. %u201eDer Mensch, der hier anf%u00e4ngt, sollte Spa%u00df am Kundenkontakt haben%u201d, sagt sie. %u201eEr oder sie sollte gut auf Kundenw%u00fcnsche eingehen k%u00f6nnen und den Blick daf%u00fcr haben, daraus sch%u00f6ne G%u00e4rten zu gestalten.%u201dDie neue Person soll nicht nur Pl%u00e4ne entwickeln, Angebote erstellen und Projekte abrechnen, sie soll auch ein Vermittler zwischen Kunden und Team sein. %u201eTeamf%u00e4higkeit ist da total gefragt%u201d, erkl%u00e4rt Michaela. %u201eIch brauche jemanden, der das, was beim Kunden besprochen wird, so ins Team bringt, dass alle wissen, worum es geht und alle an einem Strang ziehen.%u201dEffektiv und produktiv wachsenNat%u00fcrlich h%u00e4tte Michaela auch sagen k%u00f6nnen: Wir bleiben einfach kleiner. Also frage ich sie: Warum m%u00f6chtest du %u00fcberhaupt weiterwachsen?%u201eEffektiv und produktiv wachsen finde ich gesund%u201d, sagt sie. %u201eIch m%u00f6chte den Prozess, den wir jetzt mit unseren Mitarbeitern haben, optimieren, so dass ich entlastet bin und die Kundenorientierung noch besser vonstattengehen kann.%u201dEs geht ihr nicht darum, um jeden Preis gr%u00f6%u00dfer zu werden, sondern kl%u00fcger. Die neue Technikerstelle ist ein Schl%u00fcssel daf%u00fcr. Jemand, der Strukturen mitdenkt, Abl%u00e4ufe sortiert und daf%u00fcr sorgt, dass die Qualit%u00e4t der G%u00e4rten und die N%u00e4he zu den Kunden noch st%u00e4rker sp%u00fcrbar wird.Am Ende unseres Gespr%u00e4chs geht es um die Frage, welche Vorteile jemand hat, der bei Michaelas Garten anf%u00e4ngt. Michaela z%u00e4hlt nicht nur Fakten auf, sie spricht viel von Freiraum.%u201eDie Arbeitseinteilung richtet sich danach, wie es anf%u00e4llt%u201d, erkl%u00e4rt sie. %u201eEs gibt viel Gestaltungsspielraum und viele Freiheiten. Ich mag es, wenn Menschen ihren Bereich eigenst%u00e4ndig organisieren.%u201dDann kommt etwas, das man nicht %u00fcberall findet: %u201eDer Mitarbeiter darf gerne seinen Hund mit ins B%u00fcro bringen und mit zur Arbeit%u201d, sagt sie und lacht. Wichtig ist,dass die Chemie stimmt, zwischen mir und den Mitarbeitern, aber auch im ganzen Team.%u201dEin wichtiges Thema f%u00fcr Michaela ist Mitarbeiterf%u00fchrung. Ich spreche sie darauf an, dass in ihrem Betrieb Wertsch%u00e4tzung eine gro%u00dfe Rolle spielt und dass sie es eigentlich nicht mag, wenn jemand sie %u201eChef%u201d nennt.%u201eNein, das mag ich wirklich nicht%u201d, best%u00e4tigt sie. %u201eWir sind ein Team, das steht bei uns ganz vorne. Wir haben eine lockere Betriebsstruktur und keine Hierarchien im klassischen Sinne.%u201dStattdessen setzt sie auf N%u00e4he und Augenh%u00f6he. %u201eNat%u00fcrlich trage ich Verantwortung%u201d, sagt sie. %u201eAber ich m%u00f6chte, dass sich hier niemand klein f%u00fchlt. Jede und jeder bringt etwas Wichtiges ein.%u201dEin besonderes Extra im Paket ist ein Bonus, den nicht jeder Betrieb bietet. %u201eEin Bonus bei uns ist die zus%u00e4tzliche Betriebskrankenkasse%u201d, erw%u00e4hnt sie ausdr%u00fccklich. Dazu kommen kostenlose Arbeitskleidung, bezahlte Fahrzeit und die M%u00f6glichkeit, %u00fcber eine Betriebskrankenkasse abgesichert zu sein.%u201eIch finde, solche Dinge sind ein Zeichen von Respekt%u201d, sagt sie. %u201eWenn jemand morgens fr%u00fch losf%u00e4hrt, geh%u00f6rt die Fahrzeit f%u00fcr mich zur Arbeit. Punkt.%u201d
                                
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