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                                    94 I Portraitin der Vergangenheit und den B-Seiten der K%u00fcnstler ist es Zeit, durchzuatmen und beim letzten, inzwischen warm gewordenen Schluck Sekt, den Blick nach vorn zu richten.Peter, wir haben jetzt tief in die Lebensgeschichten deiner K%u00fcnstler geblickt. Lass uns den Scheinwerfer auf deine eigene Geschichte und die Zukunft richten. Im August 2026 steht ein Meilenstein an: 20 Jahre Selbstst%u00e4ndigkeit, 20 Jahre %u201eKunst tut gut%u201c. Wenn du all diese Jahre in ein einziges Kunstwerk packen m%u00fcsstest %u2013 wie s%u00e4he dieses Bild aus?Peter nimmt sich den Raum zum Denken, den ich %u00fcbergeben habe und schaut durch seine Galerie ...Wei%u00dft du, am Anfang war das hier ein ganz normaler, kleiner Laden. Man wird im Laufe der Jahre einfach mutiger, weil man merkt, dass es funktioniert, wenn man authentisch bleibt. Wenn ich ein Bild von diesen 20 Jahren malen m%u00fcsste, dann w%u00e4re das vermutlich eine gro%u00dfe Collage, auf der all diese Menschen drauf sind %u2013 Udo, Otto, Armin, Janosch, Apollo, Claus Schenk, Dolly etc. Sie alle haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir heute hier stehen, auch wenn sie es oft gar nicht wissen. Eigentlich m%u00fcsste auf diesem Bild unsere hybride Welt zu sehen sein %u2013 unten der analoge Hotspot hier in Bocholt und dar%u00fcber das gro%u00dfe, digitale Netzwerk. Das ist es, was uns heute ausmacht.20 Jahre. Das ist in der schnelllebigen Kunst- und Onlinewelt fast schon ein Erdzeitalter. Wer zwei Jahrzehnte nicht nur %u00fcbersteht, sondern stetig w%u00e4chst, hat verstanden, dass Kunsthandel kein reines Transaktionsgesch%u00e4ft ist. Es ist Beziehungsarbeit. Es ist das Jonglieren mit Emotionen, Vertrauen und handwerklicher Pr%u00e4zision. Peter Koenen hat aus einem kleinen Laden eine Institution gemacht, ohne sich jemals hinter einer elit%u00e4ren Fassade zu verstecken.Dieser Teil deiner Story h%u00e4lt Einzug in eine PAN-Ausgabe, die wir als %u201eMeisterst%u00fcck%u201c bezeichnen. Was genau ist f%u00fcr dich in der Kunst ein Meisterst%u00fcck?Das ist eine verdammt schwere Frage. Was ist ein Meisterst%u00fcck? Ist es diese unfassbar akribische Fummelei und filigrane 3D-Arbeit von James Rizzi, in der tausende kleine Fenster und Figuren stecken? Oder ist es die Genialit%u00e4t eines Armin Mueller-Stahl, der mit gef%u00fchlt nur f%u00fcnf lockeren Pinselstrichen ein Charakterportr%u00e4t erschafft, das dir sofort unter die Haut geht? Wir einigen uns darauf, dass das Meisterst%u00fcck sowohl im Auge des Betrachters liegt, als auch im K%u00fcnstler selbst %u2013 er sollte am besten beurteilen k%u00f6nnen, mit welchem St%u00fcck er sich selbst die Krone aufsetzen w%u00fcrde.Weil du jemand bist, der die Kunst gern aus den Rahmen befreit und zu den Menschen bringt, planst du 2026 Ausfl%u00fcge abseits der klassischen Vernissagen. Die Rizzi-Kirchenfenster in Essen hast du schon angeteasert. Wie darf man sich so einen Kunst-Trip mit dir vorstellen?Ohne Chichi! %u2013 auf jeden Fall. ;-) Stell dir vor: Ein gro%u00dfer Bus parkt hier vor der Galerie in Bocholt. Wir hei%u00dfen unsere G%u00e4ste willkommen, steigen gemeinsam ein und fahren nach Essen zu der Kirche mit den Rizzi-Fenstern. Schon im Bus erz%u00e4hle ich ein paar Geschichten, es gibt die ersten Drinks, man tauscht sich aus. Udo und Peter gut gelauntPeter mit G%u00fcnter Grass
                                
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