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Living & Lifestyle I 75Zeitsprung | 11:05 Uhr Nach der Begr%u00fc%u00dfung unserer alten Bekannten Paul & Christa Schmeinck, den Eigent%u00fcmern der Immobilie des SchaffrathK%u00fcchenmarktes in Bocholt, stellt uns Lars Busse seinen Vorgesetzten und Kollegen Bernd Kasmann vor %u2013 den Vertriebsleiter der Friedhelm Schaffrath GmbH & Co. KG.Bei einem Kaffee geht es in ein vertiefendes Gespr%u00e4ch: 15.000 verkaufte und montierte K%u00fcchen im Jahr%u2026 eine spontane, unkomplizierte InterviewSession mit dem Mann,der das koordiniert Herr Kasmann, wie tickt der Mann hinter dieser sechseinhalb Jahrzehnte alten bzw. jungen Erfolgsgeschichte?Friedhelm Schaffrath hat das Unternehmen damals gegr%u00fcndet. Er war schon fr%u00fch viel in Amerika unterwegs, hat geschaut, welche Trends nach Europa schwappen k%u00f6nnten. Als vielleicht wesentlichsten Meilenstein hat er in M%u00f6nchengladbach das gr%u00f6%u00dfte M%u00f6bel- und K%u00fcchenhaus Deutschlands gebaut. Alle dachten damals: Wahnsinn, was f%u00fcr ein Risiko! Aber er war als Kaufmann immer grundsolide. Er hat stets auf eine hohe Eigenkapitalquote geachtet, um nicht von Banken abh%u00e4ngig zu sein. Alles, was erwirtschaftet wurde, floss und flie%u00dft direkt zur%u00fcck ins Unternehmen.Die Bewunderung in Kasmanns Stimme ist un%u00fcberh%u00f6rbar. Er, der erfahrene Hamburger Kaufmann mit dem gewinnenden L%u00e4cheln, spricht %u00fcber seinen Chef nicht wie %u00fcber einen unnahbaren Konzernlenker, sondern mit tiefem Respekt vor einer Lebensleistung.Das klingt nach einer echten Unternehmerpers%u00f6nlichkeit. Wie sp%u00fcrt man diesen Spirit heute noch im Alltag? Herr Schaffrath ist mittlerweile stolze 92 Jahre alt, wie wir lesen durften. Er ist f%u00fcr sein Alter noch topfit und h%u00e4lt sich mit Sport auf Trab. Er hat ein unglaubliches Zahlenverst%u00e4ndnis. Sein Sohn Frederic und die Enkel sind zwar l%u00e4ngst operativ imGesch%u00e4ft, aber der Senior schaut immer noch regelm%u00e4%u00dfig in die Zahlen. Da kann es schon passieren, dass er anruft und nachfragt. Dann sind Sie gut beraten, das schl%u00fcssig beantworten zu k%u00f6nnen. ;-)Das zeigt, dass er den Bezug zum Tagesgesch%u00e4ft nie verloren hat.Absolut. Er ist unglaublich bescheiden. Wenn er fr%u00fcher durch die Zentrale ging und irgendwo brannte unn%u00f6tig Licht, hat er es ausgeschaltet. Aber vor allem ist er extrem mitarbeiterorientiert. F%u00fcr ihn sind die Angestellten keine Nummern im Konzern. Er kannte lange Zeit jeden Namen unserer 1.500 Mitarbeiter. #Bernd Kasmann im Interview

