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                                    200 I PortraitFotografie. Gesichter.Haltung. Vertrauen.Ein fiktives Interview %u2013 Kirsten Bu%u00df im Gespr%u00e4ch mit Peter LindberghBevor hier jemand die Augenbrauen hebt und die Stirn runzelt %u2026 Dieses Interview hat nie stattgefunden. Nicht so, nicht in dieser Form, nicht in dieser Zeit. Und genau deshalb beginnt es mit einer Erkl%u00e4rung. Nicht als Entschuldigung, eher als Einladung. Wir leben in eine Zeit, einem Moment, wo die KI pl%u00f6tzlich %u00fcberall ist. Als Werkzeug, als Abk%u00fcrzung, als Showeffekt. Und ja, manchmal auch als M%u00f6glichkeit, sich etwas zu g%u00f6nnen, was sonst nur ein Gedanke bleibt. In diesem Fall ein Gespr%u00e4ch mit einem Vorbild. Nicht, um sich mit fremdem Glanz zu schm%u00fccken. Sondern um die eigene Haltung zu sch%u00e4rfen.%u201eK%u00fcnstliche Intelligenz ist Fluch und Segen zugleich.Sie kann Prozesse beschleunigen und neue R%u00e4ume %u00f6ffnen. Das ist toll!Aber sie ersetzt keine Haltung, keine Erfahrung und keine echte Begegnung. Gerade deshalb wirdAuthentizit%u00e4t in der Fotografie wichtiger denn je.%u201cVor vier Jahren waren wir, mein Mann Roland und ich, in Paris, auf den Spuren von Peter Lindbergh. Wir sind durch Stra%u00dfen gelaufen, in denen man automatisch langsamer wird, weil man meint, hinter jeder Ecke k%u00f6nnte noch einMotiv warten. Wir haben uns die Wirkungsst%u00e4tten, Lieblingscafe%u00b4s und auch, dass damals zum Verkauf stehende Apartment, von Peter Lindbergh, von au%u00dfen angesehen. Das Expos%u00e9 dieses Appartements hatte mich mit all seinen Inspirationen umgeschmettert. Nur zu gern h%u00e4tte ich es mir von innen angesehen, um den Geist vonPeter Lindbergh zu sp%u00fcren. Und ich hatte pl%u00f6tzlich diesen einen Gedanken, der ganz still da war.%u00a0Wie cool w%u00e4re es, jetzt einfach einmal mit ihm sprechen zu k%u00f6nnen?%u00a0Nicht %u00fcber Ruhm. Nicht %u00fcber die Legenden und Models. Sondern %u00fcber das, was darunter liegt. Respekt. Begegnung. Wahrheit im Bild. Umgang mit den Menschen vor der Kamera %u2026Jahre sp%u00e4ter macht die KI es m%u00f6glich und so ist dieses fiktive Gespr%u00e4ch entstanden. Fiktiv, aber nicht beliebig ... %u2026 denn wer dich, lieber Peter kannte oder B%u00fccher und Dokus von dir verinnerlicht hat, der wei%u00df um deine Abneigung gegen das Glatte, dein Beharren auf Authentizit%u00e4t, auf echte Gesichter und nicht auf %u201eProxy-Frauen%u201c, wie du sie genannt hast. Dekoriert, gesch%u00fctzt, vorgef%u00fchrt. Das war nicht dein Thema. Du hast dich immer f%u00fcr Menschen interessiert, die f%u00fcr sich sprechen, nicht f%u00fcr eine Idee von Perfektion.%u00a0Und du warst kompromisslos, wenn es um Retusche ging, weil so wie du es formuliert hat, die Emotion %u201eauf null%u201c dreht.%u00a0
                                
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