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m%u00f6chte, nicht nur Geb%u00e4ude, sondern Lebensr%u00e4ume. Daraus entstand der Gedanke bzw. der Wunsch, Architekturzu studieren. Meine Eltern haben mich darin best%u00e4rkt und ermutigt. Sie waren immer sehr open minded, was angesichts ihrer Wurzeln/ihrer Herkunft damals eher die Ausnahme war. Hast du ergr%u00fcnden k%u00f6nnen, wie das Feuer f%u00fcr Architektur in dir entfacht wurde?Ich war immer ziemlich gut in Mathe %u2013 aber auch sehr kreativ. Aber nicht kreativ kreativ %u2026 sondern immer gepaart mit einer Sehnsucht nach Struktur %u2013 ich habe einen echt hohen %u201eStrucki-Anteil%u201c in mir %u2026 wenn du damit etwas anfangen kannst? ;-)Kann ich %u2026 auch mein Wortschatz, den du um diesen neuen Begriff bereichert hast, kann das ;-) Also nicht kreativ kreativ, sondern gestalterisch kreativ, oder? Genau %u2026 und deswegen war mein Berufsziel Architektin die logische Konsequenz meiner DNA. Da st%u00f6%u00dft die Kreativit%u00e4t auf Regeln, Gesetzm%u00e4%u00dfigkeiten etc. %u2013 ein ideales Spielfeld f%u00fcr mich. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, d. h. Unabh%u00e4ngigkeit ist sehr wichtig f%u00fcr mich. Seinerzeit hielt ich den Zeitpunkt f%u00fcr gekommen, das traute Heim meiner Elterngegen eine eigene Wohnung zu tauschen %u2013 auch wenn ich dazu finanziell ein wenig pokern musste. Nach dem Abi hatte ich #at homePortrait I 95

