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                                    gerichtet %u2013 aber immer noch deutlich rentabler, als wenn das Geld auf einem Festgeldkonto schlummern w%u00fcrde. Wenn wir uns hier in sechs Wochen wiedersehen, kann das ganz anders aussehen. Wie zum Beispiel? Andre Koppers: Wie vorhin schon geschildert %u2026 letztendlich entscheidet der Fondsmanager, welche Spur der Autobahner gerade nutzen sollte. Also fahren sie gerade hinter einem Lkw auf der rechten Spur? :-)Andre Koppers: Eher hinter einem Streufahrzeug, um in Ihrem Beispiel zu bleiben. Bei uns gilt die Weisheit: %u201eWer gut streut, der rutscht nicht.%u201cUnd wenn die Bahn wieder frei ist %u2026 und die Sicht gut %u2026 geben sie Gas? Andre Koppers: Ja %u2026 aber nicht um jeden Preis. Momentansteht bei uns Rheinmetall auf Platz 1. Das gef%u00e4llt uns zwar nicht, wie ich bereits erw%u00e4hnte habe. Aber deswegen pumpen wir da jetzt nicht 15 Prozent des von uns verwalteten Verm%u00f6gens rein. Wir bewegen uns mit vier Prozent schon in Richtung unserer selbst gesetzten Schmerzgrenze. Schauen Sie gerne mit mir auf den Monitor %u2026 Shell liegt bei uns gerade auf Platz 9 unseres Portfolios. Wenn morgen am Tag drei %u00d6lplattformen von denen kentern und der Konzern auf zig Milliarden Schadenersatz verklagt wird, k%u00f6nnen Sie die Aktie von der Stra%u00dfe kratzen. Uns betrifft das aber nur mit 1,6 Prozent. Wenn also die Shell-Aktie um 10 Prozent f%u00e4llt, macht das auf das Ergebnis unserer Fonds nur 0,16 Prozent aus. Das ist unsere Logik dahinter. Wir streuen ganz viel und stehen auf mehreren Standbeinen. Wenn dann etwas Unvorhergesehenes passiert %u2026 etwas aus dem Ruder l%u00e4uft, sind wir nicht ganz so betroffen. Bei diesem abrundenden Schlusswort verabschieden wir uns von Andre Koppers und bedanken uns f%u00fcr ein informelleres Gespr%u00e4ch, als wir erwartet h%u00e4tten ;-) Die R%u00fcckfahrt mit Olaf |Epilog | KonkretesGanz sch%u00f6n viele Informationen, die uns da entgegengeschwappt sind. Ich sortiere meine Gedanken %u2026 das Geh%u00f6rte %u2026 und das Gesehene, insbesondere die vielen Zahlen und Tabellen, die uns am Monitor im Meetingraum und an den Bloomberg-Displays vertrauensvoll serviert wurden. Olaf, k%u00f6nntest du uns ein konkretes Beispiel zur Verf%u00fcgung stellen, woraus deutlich wird, wie gut deine neuen Partner performen, wie ich heute gelernt haben zu sprechen ;-)Olaf D%u00e4cke: Nat%u00fcrlich. Was w%u00e4re ein guter Betrag, um das f%u00fcr die Leserinnen und Leser begreifbar zu machen? Damit wir nicht zu hoch ins Regal greifen %u2026 lass uns doch bitte 10.000 Euro als Anlagesumme nehmen. Der Einstieg liegt eigentlich bei 25.000 Euro %u2026 aber so w%u00e4re es leichter nachzuvollziehen.Olaf D%u00e4cke: Gerne. Ich schicke dir das sp%u00e4ter zu. 28. April 2025 | 15.56 Uhr | Prompte Mail von Olaf D%u00e4cke Hallo Roland,anbei erh%u00e4ltst Du noch einmal zur Verdeutlichung einFactsheet f%u00fcr eine Anlagesumme von Euro 10.000,- in die beiden Oberbanscheidt-Fonds zu je 50 %. H%u00e4tte der Kunde diese Euro 10.000,- %u00a0vor 5 Jahren angelegt, h%u00e4tte diese Anlage per heute einen Wert von Euro 16.193,-. Das ist eine sehr ordentliche Entwicklung. Das entspricht einer Wertentwicklung von 10,11 % p. a. im Durchschnitt! Auff%u00e4llig ist auch die sehr positive Entwicklung im bisherigen Jahr 2025 im Vergleich zu den Mitbewerbern.In der Risikoklasse liegen wir bei einem Wert von 3,5! Es gibt insgesamt 7 Risikoklassen, 1 kann man gleichsetzen mit Festgeld oder Sparbuch, 7 w%u00e4re z. B. eine Anlage in 86 I Portrait
                                
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