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                                    Implantaten eine ganz neue Lebensqualit%u00e4t. Das betrifft nicht nur %u00c4sthetik, sondern auch Kauen, Sprechen, Lachen %u2013 das gesamte Selbstbild ver%u00e4ndert sich.Thomas, du machst aus Technik %u201eZahn-Kunst%u201c. Was bedeutet das f%u00fcr dich?Thomas: F%u00fcr mich ist jeder Zahnersatz ein Unikat. F%u00fcr uns Techniker ist es absolute Feinarbeit. Wir sehen nicht nur Modelle, wir sehen Menschen. Wir sprechen mit ihnen, h%u00f6ren ihre Geschichten, schauen auf alte Fotos, analysieren ihre Mimik. Und dann setzen wir das alles handwerklich um. Jeder Zahn ist ein St%u00fcck Identit%u00e4t. Wir schauen uns alte Fotos der Patienten an, analysieren ihre Sprache, ihr L%u00e4cheln, ihre W%u00fcnsche. Wir rekonstruieren manchmal sogar jugendliche Zahnstellungen, inklusive kleiner Imperfektionen. Andere wollen das makellose Hollywoodl%u00e4cheln. Beides geht. Am wichtigsten ist, dass es zum Menschen passt. Und das geht nur im Team. Zahnarzt, Techniker, Patient. Wir gestalten gemeinsam und f%u00fchren echtes Handwerk aus.Wie l%u00e4uft so ein Behandlungsprozess ab, also vom ersten Termin bis zum neuen L%u00e4cheln?Till: Zun%u00e4chst gibt es ein ausf%u00fchrliches Beratungsgespr%u00e4ch. Wir kl%u00e4ren W%u00fcnsche, %u00c4ngste, medizinische Voraussetzungen. Dann folgen Diagnostik, Planung und wenn n%u00f6tig vorbereitende Eingriffe. Bei zahnlosen Kiefern setzen wir die Implantate und lassen sie in der Regel 3%u20136 Monate einheilen, je nach Knochenqualit%u00e4t und individuellem Fall. Dann kommt das Labor ins Spiel.Jeroen: Wenn alle Z%u00e4hne entfernt werden m%u00fcssen, beginnt der Heilungsprozess. Nach etwa drei Monaten, manchmal auch l%u00e4nger, k%u00f6nnen wir implantieren. Dann folgt eine Phaseder Anproben, Anpassungen und Individualisierung. Der gesamte Prozess kann bis zu einem Jahr dauern. Das ist abh%u00e4ngig vom Knochenstatus und vom entsprechenden Aufwand. Wichtig ist, niemand verl%u00e4sst uns jemals zahnlos. Zu keinem Zeitpunkt w%u00e4hrend der gesamten Behandlung. Wir sorgen immer f%u00fcr eine hochwertige Zwischenl%u00f6sung.Thomas: Richtig. Wir fertigen eine sogenannte Wachsanprobe. Das ist quasi die Generalprobe. Hier sehen wir, ob alles passt. %u00c4sthetik, Phonetik, Biss, Funktion. Dann justieren wir nach, ver%u00e4ndern, verfeinern. Und erst wenn wirklich alles stimmt, geht%u2019s an die finale Prothese. Die meisten Patienten wissen zu dem Zeitpunkt schon genau, was sie bekommen. %u00dcberraschungen gibt es bei uns nicht.#InterviewLiving & Lifestyle I 59
                                
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