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                                    Pers%u00f6nlich vorgestellt:Jeroen, wir kennen uns, seit du auf der Welt bist. Im Grunde schon bevor du das Licht der Welt erblickt hast. Jetzt sitzt du uns als Zahnarzt gegen%u00fcber. Wie f%u00fchlt sich das an? Du hast direkt nach deinem Staatsexamen losgelegt. Keine Pause?Jeroen: Irgendwie verr%u00fcckt %u2013 aber total sch%u00f6n. Ich erinnere mich noch, wie ich %u00f6fter bei dir als Kind, als kleiner St%u00f6psel%u00fcbernachtet habe und immer ganz viele S%u00fc%u00dfigkeiten aussuchen durfte. %u2013 Jetzt sitze ich hier quasi mit Bohrer in der Hand und der Verantwortung als Zahnarzt und wir trinken ab und an zusammen ein Glas Wein. Seit Januar 2024 bin ich ja jetzt hier offiziell dabei. Nach dem Studium wollte ich eigentlich erst mal durchschnaufen. Aber als sich die M%u00f6glichkeit bot, hier zu starten, musste ich nicht lange %u00fcberlegen. Bertho, mein Vater, hat mich nicht gedr%u00e4ngt. Im Gegenteil, ich habe das ganz alleine entschieden. Es war der richtige Schritt. Ich bin froh, dass ich%u2019s so gemacht habe.Es ist faszinierend zu sehen, wie sich der Kreis schlie%u00dft. Von den ersten kindlichen Begegnungen mit der Praxis bis hin zur aktiven Rolle als Behandler. Jeroen bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit in die Praxisgeschichte.Und wie l%u00e4uft die Zusammenarbeit mit Bertho? Mehr Schwei%u00df oder mehr Spa%u00df?Jeroen: Ganz ehrlich? Mehr Spa%u00df! Nat%u00fcrlich ist da jede Menge Respekt vor seiner Arbeit und seiner Erfahrung im Spiel. Aber wir haben uns gut eingegroovt. Er l%u00e4sst mir Freiraum, ist aber auch da, wenn ich ihn brauche. Wir arbeiten viel gemeinsam und lernen st%u00e4ndig und tats%u00e4chlich auch voneinander.Till, du bist quasi ein Zugezogener. Wie kamst du hier in diese Praxis?Till: (lacht) Ja, tats%u00e4chlich. Ich komme aus Aachen, hab in M%u00fcnster Zahnmedizin studiert, danach in D%u00fcsseldorf als Assistenzzahnarzt gearbeitet. Marie, meine Verlobte, kommt aus Bocholt und durch sie bin ich hierhergezogen. Es passte einfach alles zusammen. Privatleben, berufliche Perspektiveund diese Praxis. Fachlich auf Top-Niveau und menschlich einfach besonders. Ich habe von Anfang an gesp%u00fcrt, dass hier ein besonderer Geist herrscht. Menschlich, professionell, kollegial. Man ist hier nicht nur Behandler, sondern Teil eines gr%u00f6%u00dferen Ganzen. Ich wurde hier mit offenen Armen empfangen. Das macht viel aus.Die Entscheidung, nach Bocholt zu ziehen, war f%u00fcr Till nicht nur ein pers%u00f6nlicher, sondern auch ein beruflicher Gewinn. Die Kombination aus famili%u00e4rer N%u00e4he und beruflicher Erf%u00fcllung ist f%u00fcr ihn ein echter Gl%u00fccksfall.Thema des Tages ist implantatgetragener Zahnersatz. Sprechen wir %u00fcber Euer, eben dieses Spezialgebiet. Wasbedeutet das konkret? Klingt f%u00fcr uns technisch, ist aber aus Eurer Sicht extrem lebensnah, oder?Till: Absolut. Es geht nicht nur um Zahnersatz. Es geht um Lebensqualit%u00e4t. Implantate sind k%u00fcnstliche Zahnwurzeln aus biokompatiblen Materialien, die im Kieferknochen verankert werden. Implantate, auf denen wir hochpr%u00e4zise Zahnersatzl%u00f6sungen bauen. Keramische Kronen oder Br%u00fccken, Stege, Teleskopkronen. Der Clou, sie sehen aus wie echte Z%u00e4hne und f%u00fchlen sich auch so an. Essen, reden, lachen. Alles wie fr%u00fcher, oft sogar besser.Jeroen: Und das betrifft alle Altersgruppen. Nicht nur Senioren. Wir behandeln viele j%u00fcngere Patienten, die durch Unf%u00e4lle, Krankheiten oder andere Umst%u00e4nde Z%u00e4hne verloren haben. Die Geschichten dahinter sind manchmal bewegend. Die Implantate sitzen sicher, sind belastbar und wirken v%u00f6llig nat%u00fcrlich. Viele Patienten merken schon nach kurzer Zeit keinen Unterschied mehr zu ihren fr%u00fcheren Z%u00e4hnen. Und wenn man dann sieht, wie sich ein Mensch durch ein neues L%u00e4cheln ver%u00e4ndert, da kriegt man selbst G%u00e4nsehaut. Till: Und f%u00fcr viele ist es mehr als nur Zahnersatz. Es ist ein emotionaler Neuanfang. Gerade Menschen mit jahrelangem Zahnverlust oder schlechtsitzenden Prothesen erleben mit 58 I Living & Lifestyle
                                
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