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Sorte %u201eM%u00fcnsterl%u00e4nder%u201c %u2013 %u201ebitte f%u00fcr den Handfilter gemahlen.%u201c Unserem Einwurf, dass er daf%u00fcr die Leiche spielen m%u00fcsse, kontert er mit der Idee, dass der M%u00f6rder ja nicht immer der G%u00e4rtner sein m%u00fcsse %u2013 man k%u00f6nne ja auch den Pseudo-Kaffeer%u00f6ster Mike nehmen ;-) Mit diesem steigen wir in die Katakomben des Stammhauseshinab, wo unter anderem Relikte aus vergangenen Zeiten schlummern, wie ein Original-Messingschild %u201eKaffeer%u00f6stereiHermann Imping%u201c und ein %u00d6lgem%u00e4lde eines Blumenbouquets mit schwer zu entziffernder, charismatischer Signatur. Der Zahn der Zeit hat sichtlich an diesem Werk genagt.Dennoch restaurierungsw%u00fcrdig, wie sicherlich die Experten von %u201eBares f%u00fcr Rares%u201c in K%u00fcrze best%u00e4tigen werden. Insbesondere bei lupialer Betrachtung der Unterschrift des Meisters Vincent van Gogh %u2013 von dem ich zumindest das %u201eh%u201c auf dem Bild zu dechiffrieren glaube. Es kann doch kein Zufall sein, dass dieses Bild unterhalb der Sch%u00fctte schlummert, aus der seinerzeit die aus dem Amsterdamer Hafen eintreffenden Kaffeebohnen in den Keller der R%u00f6sterei glitten. Geringe Restzweifel m%u00f6gen bleiben, dass es sich bei dem Gem%u00e4lde um ein fr%u00fches Werk des 1853 in den Niederlanden geborenen Vincent handeln k%u00f6nnte. Aber, wem solch Gl%u00fcck beschieden ist, mit Imping Kaffee eine Perle der Kaffeewelt entdeckt und erworben zu haben %u2026 zudem die menschliche Perle Sarah an seiner Seite zu wissen %u2026 bei dem sollte uns ein Zufalls-van-Gogh-Fund nicht wundern ;-) W%u00e4hrend Mike das antike Schild und den noch nicht verifizierten van Gogh in den futuristischen Bulli wuchtet, %u00fcberschlage ich ca. 80 Teesorten, die dort neben der Palette von rund 30 Kaffeesorten stehen. Mit einem %u201eBis bald%u201c verabschieden wir uns vom Kaffeeladen und von B%u00e4rbel, die dort neben Birgit, Silke und Helga f%u00fcr Kundinnen und Kunden von nah und fern die T%u00fcre zum Stammhaus %u00f6ffnen. W%u00e4hrend Kirsten Sarah und Mike mit dem Shootingequipment zur neuen Kaffeewelt in der W%u00fcppings Weide begleitet, sortiere ich meine gesammelten Eindr%u00fccke und Notizen im Verlag. Zugleich skizziere ich die zwischengeschobene Interviewsequenz f%u00fcr ein ganz spannendes Kapitel der j%u00fcngsten ImpingGeschichte %u2013 von Mike eher beil%u00e4ufig erz%u00e4hlt %u2013 von uns als merk- und schreibw%u00fcrdig empfunden. 26 Jahre PAN-Erfahrung st%u00e4rken das Bewusstsein, dass die B%u00fcrgerinnen und B%u00fcrger in der Region stolz darauf sind, was Menschen und Unternehmenum uns herum alles leisten und wie sich unsere Hidden Champions entwickeln. Coverstory I 29

