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Portrait I 65Der Erstkontakt ist immer ein Gespr%u00e4ch. Ich schaue nicht sofort in den Mund. Ich baue eine Vertrauensbasis auf und frage nach der Entstehungsgeschichte der %u00c4ngste. Viele fassen bereits dabei so viel Vertrauen, dass sie sagen: %u201eIch bin zitternd hereingekommen, und nur weil wir reden, werde ich ruhiger.%u201c Apropos Vertrauen: Wie hoch bewertest du diesen Wert f%u00fcr deine Arbeit %u2013 auf einer Skala von eins bis zehn %u2013 wobei eins niedrig ist?Zehn %u2013 mindestens!Kannst du nachvollziehen, dass es Menschen gibt, bei denen nicht die Angst vor der Behandlung das Nadel%u00f6hr beim Vertrauen ist, sondern die Bandbreite der Kostenstrukturen? Das kann ich mir sehr gut vorstellen %u2013 da sind Transparenz und eine gute, einleuchtende Kommunikation gefordert.Das Team als Fundament:%u201eWir geben alles%u201c | Frauenpower purAls wir %u00fcber Vertrauen reden, steigt Jessica ins Gespr%u00e4ch ein. Sie ist das organisatorische Herz der Praxis und wei%u00df, dass der Slogan %u201eGemeinsam f%u00fcr Ihr sch%u00f6nstes L%u00e4cheln%u201c keine leere Marketingh%u00fclse ist %u2013 sondern ein gelebtes Werte-Verst%u00e4ndnis. Wieviel Kolleginnen und Kollegen umfasst euer Team, Jessica? Wir sind insgesamt 17 Kolleginnen %u2013 viele von ihnen sind M%u00fctter, die in Teilzeit oder auf Minijob-Basis arbeiten. Das erfordert eine gigantische organisatorische Leistung, aber die Philosophie dahinter ist klar: Wir machen es den M%u00fcttern m%u00f6glich, in ihrem Beruf zu arbeiten, auch wenn es nur nachmittags oder an bestimmten Vormittagen ist.Das erfordert unheimlich viel Checkerei f%u00fcr dich, f%u00fcr euch, oder? Wenn man eine Chefin hat, die sagt: %u201eWir bekommen das hin%u201c, dann ist die Motivation eine ganz andere. Wir erfahren, dass es eine WhatsApp-Gruppe mit dem Namen %u201eTeam Yvonne%u201c gibt %u2013 in der unkompliziert L%u00f6sungen gefunden werden. F%u00fcr mich ein deutliches Indiz f%u00fcr die Identifikation mit der Art, wie Yvonne ihre Praxis f%u00fchrt. Jessica hat ausdr%u00fccklich von Kolleginnen gesprochen. Ich frage sicherheitshalber mal nach %u2026 mit dem Ergebnis: Die Praxis Funke hat null Probleme mit der Frauenquote ;-). Bei der m%u00e4nnlichen Emanzipation scheint m%u00f6glicherweise ein wenig Luft nach oben ;-). Ihr habt eingangs stattliche Zahlen zu den Patienten erw%u00e4hnt, die euch ihr Vertrauen schenken. Wie managt ihr das? Yvonne und auch wir als Team haben %u00fcber Jahre gelernt, uns zu optimieren. Aufgaben werden konsequent delegiert, sodass sich Yvonne zu 100 Prozent auf die Behandlungen konzentrieren kann. In jedem ihrer drei Behandlungszimmer arbeitet sie fest mit einer Assistenz zusammen, die alles perfekt vorbereitet.

