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24 I CoverstoryRecords on %u2013 wir starten den Multilog. Es geht um nicht weniger als ein Projekt, das f%u00fcr unsere Region frei nach Xavier Naidoo das absolute Pr%u00e4dikat tr%u00e4gt: %u201eDas hat die Welt noch nicht gesehen.%u201c Zumindest nicht in der Bocholter Skyline. Vorhang auf f%u00fcr ATEA 2.0.Das Geheimnis aus der ProjektmappeWir kn%u00fcpfen exakt dort an, wo wir im November Euch, liebe Leserinnen und Leser, das erste Kapitel der Weidemann &Schillings-Story pr%u00e4sentiert haben. Damals, am Ende unserer ersten Session, schob Flo uns %u201eoff the record%u201c eine Projektmappe %u00fcber den Tisch. Ein kurzer, fast atemberaubender Blick auf etwas, das f%u00fcr unsere Region ein beispielloses Statement setzen wird: ATEA 2.0. Heute, ein paar Monate und unz%u00e4hlige intensive Planungsn%u00e4chte sp%u00e4ter, ziehen wir die Projektschublade ganz weit auf, um die Vision und die dahinter liegenden Gedanken mit euch, liebe Leserinnen und Leser, zu teilen. Flo, als wir beim letzten Mal an diesem Tisch zusammensa%u00dfen, hast du uns am Ende verhei%u00dfungsvolle Einblicke in die ATEA-Mappe werfen lassen. Wir haben dichtgehalten. Aber jetzt ist die Zeit reif. Bevor wir %u00fcber 15 Etagen und 50 Meter H%u00f6he sprechen: Was treibt dich bzw. euch an, ein solches Leuchtturmprojekt in der Stadt Bocholt zu etablieren?Florian Schillings: Ganz ehrlich? Ich habe einfach Lust auf Projekte. Ich lebe daf%u00fcr. Mich fasziniert es, Ideen zu entwickeln, sie auf Papier zu bringen und sie dann in eine funktionierende Wirtschaftlichkeit umzusetzen. Nat%u00fcrlich darfst du dabei nicht vergessen, wo du herkommst. Andr%u00e9 und ich, haben die %u201egemeinsame Sache%u201c%u00a0 %u2026 sprich, ein Unternehmen zu gr%u00fcnden%u00a0%u2026 damals quasi an der Theke beschlossen und sind mit nichts angefangen. Heute haben wir ann%u00e4hernd eine bisweilen schwer begreifbare Komfortsituation. Wenn ich mir anschaue, was wir an Volumen vor uns haben: ATEA, den Heilig-Kreuz-Campus, mehrere Pflegestandorte %u2026, um die gr%u00f6%u00dferen Projekte zu nennen%u00a0 %u2013, dann haben wir f%u00fcr die n%u00e4chsten sechs bis acht Jahre eine gesunde Grundauslastung.Er lehnt sich ein wenig zur%u00fcck. Die Zufriedenheit in seiner Stimme ist greifbar, aber es schwingt keine %u00dcberheblichkeit mit. Es ist der ruhige, abgekl%u00e4rte Blick eines Unternehmers, der wei%u00df, dass dieser Status quo nicht im Vorbeigehen oder durch blo%u00dfes Gl%u00fcck entstanden ist.Florian Schillings: Recht hast du %u2026 aber das ist uns ja nicht gestern einfach so in den Scho%u00df gefallen, daf%u00fcr haben wir jahrelang hart gearbeitet. Diese innere Ruhe, die du ansprichst, brauchst du in der Projektentwicklung zwingend. Wenn du bei jedem Gegenwind oder jeder R%u00fcckfrage nerv%u00f6s wirst, bist du fehl am Platze. Ich bin absolut kein Geldmensch. Ich kann morgen fr%u00fch meine Br%u00f6tchen kaufen, ob ich drei oder zehn kaufe, macht den Braten nicht fett. Will ich in einigen Jahrzehnten Millionen auf dem Konto haben, wenn mich jemand im Altenheim im Rollstuhl von rechts nach links schiebt? Nein. Ich will Wertigkeit auf die Stra%u00dfe bringen. Ich will einfach geile Sachen machen, an denen wir alle Spa%u00df haben.Kein ausbalancierter Business-Sprachstil, der jedermann gefallen soll %u2013 sondern die einfache, klare unplugged-Sprache eines Vollblutunternehmers, die wir gerne 1:1 %u00fcbernehmen.

