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                                    wissen wollt, warum Rasensprenger nicht nur den Garten w%u00e4ssern, sondern auch die (Geld-)B%u00f6rse fluten k%u00f6nnen %u2013 schlagt gerne nach. F%u00fcr mich ein erster Beweis, dass man hier des %u00d6fteren andere Wege geht oder gegen den Strom schwimmt.Aktueller Einschub: Zum damaligen Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass das Paradebeispiel des Gegen-denStrom-Schwimmers der Hauptdarsteller dieser Story %u2013 Part II werden sollte ;-)Lachse schwimmen bekanntlich gegen den Strom, weil sie zu ihren Geburtsfl%u00fcssen zur%u00fcckkehren, um zu laichen ... sprich ihre Eier abzulegen. Diese Wanderung stromaufw%u00e4rts ist eine beschwerliche Reise, bei der die Fische Hunderte oder Tausendevon Kilometern zur%u00fccklegen und dabei Hindernisse wie Wasserf%u00e4lle und Stromschnellen %u00fcberwinden m%u00fcssen. Sie orientieren sich dabei an ihrem Geruchs- und Magnetsinn, um den richtigen Fluss zu finden, in dem sie selbst aufgewachsen sind.Wer sollte Oberbanscheidt & Cie. kontaktieren? F%u00fcr welche Zielgruppe stellen Sie und Ihr Team sich auf? Wir haben eine sehr facettenreiche Spreizung. Angefangen vom sogenannten Enkelkinder-Depot, das die Gro%u00dfeltern f%u00fcr ihre Nachfahren anlegen, bis hin zu Privatleuten und institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland, die zweistellige Millionenbetr%u00e4ge angelegt haben. Wir haben uns nicht auf eine Zielgruppe oder auf eine Gr%u00f6%u00dfenordnung festgelegt. Es gibt Branchenkollegen, wo sie mit einem Koffer mit 700.000 Euro schellen k%u00f6nnten, ohne den Empfang passieren zu d%u00fcrfen. Nett und h%u00f6flich w%u00fcrde man ihnen zu verstehen geben, dass sie wiederkommen m%u00f6gen, wenn sie ein Gro%u00dfer sind %u2013 sprich mit mindestens einer Million im Gep%u00e4ck. Wie viele Kunden vertrauen Ihnen ihr Verm%u00f6gen an? Es sind ca. 600 Menschen/Unternehmungen, die wir betreuen %u2026 mit einem Gesamtverm%u00f6gen von insgesamt 460 Millionen Euro. Wir bewegen uns in kleinen Schritten in Richtung einer halben Milliarde, was f%u00fcr einen Verm%u00f6gensverwalter in einer l%u00e4ndlich gepr%u00e4gten Region schon eine ganz gute Gr%u00f6%u00dfenordnung ist. Aktueller Einschub: Diese Aussage war beim Interview Part II 127 Tage jung bzw. alt %u2026 nicht unerheblich, wie wir finden %u2026 worauf wir noch zu sprechen kommen ;-)Olaf, wie kam es dazu, wie seid ihr zusammengekommen?Olaf D%u00e4cke: Ich hatte Oberbanscheidt & Cie. selbstverst%u00e4ndlich auf dem Radar %u2013 allerdings ohne zu wissen, dass wir beinahe Nachbarn sind. Vor einiger Zeit bekam ich einen Anruf von Marc Gabriel, hier aus dem Unternehmen. Der war auf mich gesto%u00dfen, weil wir auch im Bereich von Investmentfonds aktiv sind. Das war ein sehr sympathisches, geschmeidiges Telefonat mit der %u00dcbereinkunft, dass Marc mich in Bocholt besucht, um mir die Fonds inkl. der Philosophie von Oberbanscheidt & Cie. vorzustellen. Ich war beeindruckt von dem Unternehmen, das sich nicht dem Mainstream verschrieben hat. Das ist genau das, was ich mir f%u00fcr unsere Kunden w%u00fcnsche: Einen sympathischen, nahbaren Anbieter in Reichweite %u2013 wo das Thema Vertrauen leichter vermittelt werden kann als bei anonymeren, gr%u00f6%u00dferen Anbietern am Markt.Herr Koppers, was macht die Zusammenarbeit mit Herrn D%u00e4cke f%u00fcr Sie interessant?Andre Koppers: Zun%u00e4chst einmal war da sofort ein gutesGef%u00fchl auf pers%u00f6nlicher Ebene %u2013 es hat einfach gepasst. Wir haben Herrn D%u00e4cke ganz bewusst angesprochen, weil wir den unternehmerischen Geist sch%u00e4tzen, mit dem er sein eigenes Unternehmen, die EVB Finance, f%u00fchrt. Dieses Denken auf Augenh%u00f6he ist uns wichtig. Besonders sch%u00e4tzen wir an ihm seine Verbindlichkeit und die Art, wie er Dinge mit einer erfreulichen Mischung aus Tempo und Sorgfalt anpackt. Das macht die Zusammenarbeit nicht nur effektiv, sondern auch wirklich angenehm.Was muss noch raus? Andre Koppers: Dass wir gemeinsam mit Olaf die Schwellenangst in den K%u00f6pfen der Leserinnen und Leser aufl%u00f6sen. Am Ende des Tages sprechen wir %u00fcber People Business. Da will man schon gerne wissen, wer auf der anderen Seite mit dem Verm%u00f6gen jongliert. Wer sitzt dort? Wie ist dieser Mensch gestrickt, der schlie%u00dflich die Entscheidungen %u00fcber das Verm%u00f6gen trifft %u2026 welche Kn%u00f6pfe er dr%u00fcckt? Versuchen Sie mal bei einer gr%u00f6%u00dferen Institution den Fondsmanager pers%u00f6nlich zu sprechen %u2013 weiter als bis zum Pf%u00f6rtner werden Sie es nicht schaffen.And the story goes on Im Nachgang zu dieser Interview-Session ereilte uns dieses sehr wertsch%u00e4tzendes Feedback von Andre Koppers auf Social Media: %u201eIch habe im Laufe der Zeit schon das ein oder andereInterview gef%u00fchrt. Einen erfrischend anderen Ansatz w%u00e4hlt Roland Bu%u00df mit %u201eDer PAN %u2013 CoffeeTable Magazin\Olaf D%u00e4cke f%u00fcr die Gelegenheit, dabei sein zu d%u00fcrfen.Hammer-Fotos, Fotografin Kirsten Bu%u00df!%u201cErfrischend anders empfanden das auch Kirsten und ich %u2013 wenngleich sich unsere Denkschubladen vornehmlich auf den schon angef%u00fchrten %u201eWolf of Wallstreet%u201c beziehen durften. Der Film zeigt eine Welt, in der Gier, Spekulationen und moralisch fragw%u00fcrdige Entscheidungen dominieren. Fondsmanager werden im Zusammenhang mit dem Film wie folgt skizziert: extensive Neigung zu %u00fcberm%u00e4%u00dfigem Risiko | ausschlie%u00dflich Portrait I 77
                                
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