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                                     %u00f6ffnen sich im Notfall automatisch. Zus%u00e4tzlich  sorgt eine fl%u00e4chendeckende Sprinkleranlage f%u00fcr  maximalen Brandschutz. Der dazugeh%u00f6rige  L%u00f6schwasserbeh%u00e4lter fasst 140 Kubikmeter Wasser, was in etwa dem Volumen eines anst%u00e4ndigen  Swimmingpools entspricht. Der Beh%u00e4lter, der an  einen %u00fcbergro%u00dfen Seecontainer erinnert, versorgt  das gesamte Rohrleitungssystem im Brandfall  mit L%u00f6schwasser %u2013 sprich alle roten Rohre, die ihr beim Rundgang seht, sind Teil dieses  komplexen Sicherheitssystems.  Die gesamte Tiefgarage wird durch eine eigene  oberirdische Kompakttrafostation mit einer Leistung von 630 kVA mit Strom versorgt. Das entspricht  in etwa dem Energiebedarf von 100 bis 150  Haushalten, je nach Gr%u00f6%u00dfe. Bei einem Netzausfall  werden dar%u00fcber hinaus alle sicherheitstechnischen  Anlagen %u00fcber ein eigenes Notstromdieselaggregat mit Strom versorgt. In der Tiefgarage sind die Laufwege f%u00fcr Fu%u00dfg%u00e4nger  und Radfahrer durch klare Farbmarkierungen hervorgehoben. Zus%u00e4tzlich erm%u00f6glichen taktile Leitsysteme am Boden eine sichere Orientierung f%u00fcr sehbehinderte und blinde Menschen.Stichwort: Digitalisierung | Smartes ParkraumManagement Thomas, wie machen wir diese Begrifflichkeit %u2026 die Philosophie der Stadt Bocholt f%u00fcr die Leserinnen und Leser greifbar? Was sollten wir %u00fcber die eigens daf%u00fcr gegr%u00fcndete Tochter der Stadtwerke Bocholt wissen? Thomas Kerkhoff: Die Smart City GmbH ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg in die digitale Zukunft. Sie wird sich vor allem mit der Ladeinfrastruktur f%u00fcr Elektrofahrzeuge, dem Klimaschutz und der Digitalisierung unserer Stadt besch%u00e4ftigen. Damit schaffen wir ein modernes, nachhaltiges und lebenswertes Bocholt f%u00fcr alle.Diese Gesellschaft wird zudem die st%u00e4dtischen Parkm%u00f6glichkeiten der Stadt Bocholt verwalten, d. h. das Parkhaus am N%u00e4hkasten, die Tiefgarage, in der wir gerade stehen %u2026 und perspektivisch auch den Berliner Platz, sowie das in Planung befindliche Parkhaus am Bahnhof %u2013 kopfseitig vor der Ewaldstra%u00dfe. Portrait I 57
                                
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