Page 67 - PAN_April2020
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die Farbe gewesen, nicht so sehr der Preis. Wenngleich sich die Seniorin schon eine Preisobergrenze gesetzt hatte. Seit vie- len Jahren trägt sie nun einen Lieblings- lack in einer Lieblingsfarbe, der mit rund vier Euro wunderbar günstig ist. Trug sie jemals künstliche Nägel oder experimen- tierte sie schon mal in der Vergangenheit mit Glitter-Überlacken oder dergleichen? „Nein, nie! Und ich habe auch nie darü- ber nachgedacht, ob vielleicht gesund- heitsschädigende Stoffe enthalten sind.“
Das ist nun ein Thema, das gerade in den letzten Jahren mehr und mehr an Wich- tigkeit zunimmt. Aber die alte Dame geht nicht darauf ein und erzählt weiter, dass selbstverständlich im Sommer auch die Fußnägel lackiert werden. Nur mit ihrer Beweglichkeit sei es etwas schwierig ge- worden jetzt im Alter und da ihre Tochter als Kosmetikerin tätig ist, lässt sich die Se- niorin wöchentlich von ihr die Finger- und Fußnägel pflegen und lackieren. Schwe- re Sehstörungen machten es ihr zusätz-
lich schwer, exakt zu lackieren. Varwicks Tochter begann mit etwa 16 Jahren, sich die Nägel zu lackieren und ein früherer Beginn erscheint der alten Dame auch nicht richtig. Dem kann ich nur zustim- men, denn ich komme noch einmal auf die Gefahr zu sprechen. Tatsächlich hat sich im Laufe der Jahrzehnte herausgestellt, wie gesundheitsschädlich die Nagellacke sind. Dennoch – die 90-jährige Hannelo- re Varwick bleibt dabei: „Ohne Nagellack gehe ich niemals aus dem Haus.“
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Hauptbestandteile der Nagellacke sind Nitrolack und Lösungsmittel, sowie bei farbigen La- cken Farbpigmente, Benzophenone, Triphenylphosphat, Weichmacher wie Dibutylphthalat und in „einigen Nitrozellulose-basierten Nagellacken sind trotz Verbotes in der EU Nitrosa- mine nachgewiesen worden, die krebserregend sind (Quelle: Wikipedia). Es gibt allerdings im Handel bereits Lacke ohne Nitrocellulose. Der Inhaltsstoff ist auf der Verpackung vermerkt.
DANKESCHÖN
Zum Abschluss dieser Serie möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei allen Beteilig- ten bedanken für das Mitteilen ihrer sehr persönlichen Lebensgeschichten, die in meine Berichte einfließen konnten. Und auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des „pan", herzlichen Dank für Ihr Interesse an meinen Serien. Freuen Sie sich auf die Mai-Ausgabe und neue monatliche Beiträge zu einem neuen Thema.
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